SPD Ellertal setzte ein starkes Zeichen gegen Rechts!

Veröffentlicht am 14.08.2018 in Ortsverein

Foto: Thomas Pregl

Ellertaler SPD/“Bündnis für Toleranz“

Es war ein eindrucksvolles Zeichen, das rund 1.000 Menschen in Forchheim gegen die AfD und ihren rechtsradikalen und völkisch-nationalen Redner Björn Höcke setzten. Mit dabei waren auch Litzendorfer Mitglieder des „Bündnis für Toleranz“ und der Ellertaler SPD.

Auf Plakaten wurde „Für ein buntes Franken“, „Gib Gummi gegen Rechts“ oder „Röcke statt Höcke“ geworben. Redner warnten nicht nur vor dem rassistischen, fremdenfeindlichen und nationalistischen Kurs, den die AfD inzwischen eingeschlagen hat, sondern stellten klar heraus, dass sie keinesfalls die „Partei des kleinen Mannes“ ist, wie sie gerne für sich reklamiert, sondern mit einer Vielzahl von unsozialen Punkten in ihrem Parteiprogramm aufwartet. Ein Plakat machte dies deutlich: „Wenn die Antwort AfD ist, wie dumm war dann die Frage?“

Lautstark machten sich die Demonstranten aus vielen gesellschaftlichen Gruppierungen - von Parteien, über Organisationen, Gewerkschaften bis hin zu Kirchen - auch bei Höckes Rede bemerkbar. Gerade mal 200 AfD-Anhänger hatten sich eingefunden, um ihren Idol Höcke zu lauschen. Enttäuschend, wenn man bedenkt, dass die AfD von einer viel größeren Anzahl ausgegangen war und damit auch die Verlegung des Kundgebungsortes von Hirschaid nach Forschheim begründete.

Höckes Rede bestand aus den bekannten Platidüden, Hasselementen, Verkürzungen, Unwahrheiten und Verdrehungen. Lösungen bot der Mann aus Thüringen keine an. Der Ellertaler SPD-Chef Thomas Pregl: „Eine Partei, die nur einen Programmpunkt hat, kann keine Alternative sein. Und dass die AfD Bamberg und die AfD Forchheim so um Höcke buhlten, sich sogar darüber zerstitten, wo er denn nun auftreten soll, zeigt, dass auch die oberfränkische AfD längst den Weg in eine rechtsradikale Partei eingeschlagen hat.“ Pregl hofft noch auf die Einsicht einiger AfD-Anhänger. „Natürlich ist nicht jeder, der mal AfD gewählt hat, ein Nazi. Aber alle, die bei den bayrischen Landtagswahlen nach diesem widerwärtigen Auftritt von Höcke noch AfD wählen, muss bewusst sein, dass sie damit Nazis wählen!“

Bericht: Thomas Pregl

 

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