SPD Ellertal zieht Fazit nach Klausurtagung

Veröffentlicht am 10.07.2018 in Ortsverein

„Wir müssen Kümmerer sein!“

Litzendorf. Bessere Außendarstellung, mehr interne Kommunikation und Mitgliederwerbung - die Ellertaler SPD weiß, wo sie der Schuh drückt. Um diese Punkte anzugehen, gingen die Mitglieder des traditionsreichen Ortsverbandes jetzt in Klausur. Unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz wurden die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Nach dreistündigem intensiven Meinungs- und Ideenaustausch in der ASV-Gaststätte „Bei Panos“ in Naisa sprach Schwarz die Hoffnung aus, „dass der SPD-Ortsverein Ellertal wie in der Vergangenheit auch in Zukunft ein Leuchtturm der Sozialdemokratie im Bamberger Land sein wird.“

Finanziell ist der Ortsverein gut aufgestellt, mit der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „SPD Kulturherbst“, bei der namhafte Kabarettisten und Künstler die Brauerei-Säle in Lohndorf und Tiefenellern auch in diesem Jahr wieder füllen werden, wissen die hiesigen Sozialdemokraten zu punkten. Positiv gesehen wurde auch die erfolgreiche Gemeinderatsarbeit, die zweimal im Jahr erscheinende Parteizeitung „Ellertal Post“, der „Politische Aschermittwoch“ sowie das SPD-Sommerfest.

Dennoch wünschten sich die Genossinnen und Genossen die eine oder andere politische Veranstaltung mehr. Abhilfe versprach da Schwarz, der mögliche Referenten ansprechen und noch vor den Landtagswahlen einen profilierten und bundesweit bekannten Politiker nach Litzendorf holen will. Auch mit seiner volksnahen Veranstaltung „Brotzeit, Bier und Politik“ will der beliebte Bundestagsabgeordnete in die Gemeinde kommen.

Deutliche Kritik gab es an der Außendarstellung der Ellertaler SPD. So soll die Internetseite der Partei verbessert und mit mehr Beiträgen gefüllt werden. Um vor allem auf jüngere Menschen anzusprechen, sollen auch die sozialen Medien - Instagram und Facebook - genutzt werden. Darüber hinaus soll herausgestellt werden, dass die hiesige Partei wirklich die Anliegen und Fragen der Litzendorfer aufgreife. „Wir müssen zeigen, dass wir wirklich Kümmerer sind“, sagte Schwarz unter dem Beifall der Klausurteilnehmer.

Mit den jetzt vorgenommenen Reformen - ein Fazit soll dann im Oktober gezogen werden -, Anzeigen und persönlichen Ansprachen sollen potentielle Neumitglieder angesprochen und geworben werden. „Auch eine Probemitgliedschaft auf Zeit oder ein Engagement ohne Parteibuch ist möglich“, sagte Schwarz.

Thomas Pregl

 

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