Acht Monate vor der Europawahl hat Bayerns SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union als einer Wertegemeinschaft abgelegt. Europa sei Teil unserer bayerischen Identität, sagte Kohnen auf der Europa-Konferenz der OberbayernSPD in Penzberg. Dabei kritisierte sie den europafeindlichen Kurs der CSU scharf. Die europäische Wertegemeinschaft sei durch Nationalisten bedroht, so Kohnen. Dagegen müsse man sich gemeinsam wehren:
„Es ist richtig, Ungarn wegen der Einschränkung der Grundrechte und der Unabhängigkeit der Justiz zur Rechenschaft zu ziehen. Vier von fünf Europa-Abgeordnete der CSU haben leider gegen das Verfahren gestimmt. Die CSU hofiert Viktor Orbán und erhebt gleichzeitig Anspruch auf europäische Spitzenämter. Das geht nicht zusammen. Söder und Seehofer müssen sich endlich klar von Orbán distanzieren.“
Schulstart im Freistaat – Für über 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler hat der Unterricht begonnen. Bayerns Spitzenkandidatin Natascha Kohnen dazu:
„Wir fordern: Keine Klasse über 25 Schülerinnen und Schüler. Zudem brauchen wir mehr Lehrkräfte, um den Unterrichtsausfall zu stoppen. Die sogenannte mobile Reserve ist im Grunde bereits zum Schulanfang ausgeschöpft.“
Die Staatsregierung feiere sich nun selbst für neu eingestellte Lehrkräfte. Zur Wahrheit gehöre aber auch dazu, dass in Bayern mittlerweile zweieinhalbtausend Lehrerinnen und Lehrer anderer Schularten an den Grund- und Mittelschulen unterrichteten, um den Bedarf zu decken, so Kohnen: "Es hat nichts mehr mit Qualität zu tun, wenn Mathelehrer Kindern das Lesen und Schreiben beibringen. Dafür sind sie gar nicht ausgebildet. Deshalb fordern wir seit Jahren: Die Lehrerausbildung muss geändert werden, weg von der Schulart."
Die oberfränkische SPD-Landtagsabgeordnete und Bezirkstagskandidatin Susann Biedefeld nahm sich ausgiebig Zeit, um sich über die Lage der Büchereien im Kreis Bamberg und in ganz Bayern zu informieren. Sie hat mit ihrem Besuch in der Bücherei Stegaurach exemplarisch eine der 37 hervorragend arbeitenden Bibliotheken in der Stadt- und im Landkreis Bamberg kennengelernt. „Was hier meist an ehrenamtlicher Arbeit geleistet und angeboten wird, ist vorbildlich“, betonte die Abgeordnete bei ihrem Besuch. In Stegaurach z.B. steht die Bücherei 14 Stunden pro Woche der Bevölkerung zur Verfügung, was eine Jahresöffnungszeit von insgesamt 609 Stunden bedeutet. Im Jahr 2017 wurde die Bücherei von 17.750 großen und kleinen Leseratten besucht. Dahinter verbergen sich ca. 1.300 aktive Nutzer, die sich mehrfach mit Lesestoff, Filmen, Hörbüchern oder Spielen eindeckten. Erfreulich ist, dass darunter auch fast 400 Kinder bis zwölf Jahren sind. Damit wird deutlich, auf welch breite Resonanz die Bücherei im Sankt Michaelsbund in der Bevölkerung stößt und welch wichtige Institution diese für die Kommune, für die Bildung der Menschen im Ort und die Leseförderung der Kinder ist.
Im Landkreis Bamberg haben einige Schwimmbäder erheblichen Sanierungsbedarf: das Schwimmbad Hirschaid (750.000 Euro), das Schwimmbad Scheßlitz (200.000), das Schwimmbad Zapfendorf (3.000.000 Euro), das Schwimmbad Ebrach (150.000 Euro), sowie das Schwimmbad Bischberg (3.600.000 Euro).
Oberfrankenweit belaufen sich damit die voraussichtlichen Sanierungskosten laut Abfrage auf 93.399.200 Euro. Bayernweit sind es 1.027.254.055 Euro. Dies ergab eine Anfrage der oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld an die CSU-Staatsregierung.
Aus der Anfrage geht hervor, dass in Bayern nach aktuellem Stand 447 Bäder sanierungsbedürftig sind, wobei 53 davon aufgrund massiver Mängel die Schließung droht. Die oberfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld zeigt sich angesichts der prognostizierten Sanierungskosten schockiert. „Eine solche Situation ist schlimm. Das wir aber von einer Milliarde Euro sprechen, das ist nicht nur katastrophal, sondern ein Skandal.“
„Arizona & Friends“ spielten sich in alle Herzen und Füße
Beim SPD-Sommerfest vor der Bücherei in Litzendorf rockten und sangen sich „Arizona Joel & Friends“ in die Herzen und Füße der zahlreichen Gäste. Bei sommerlich angenehmen Temperaturen wurde getanzt, gelacht, geschwoft und mit dem einen oder anderen Gläschen Wein oder Seidla Bier angestoßen. Organisator und Gemeinderatsmitglied Wolfgang Heyder: „Ein grandioses Fest, Superband, tolle Stimmung!“ Rund 450 Musikfreunde - neuer Rekord - feierten fast fünf Stunden lang zu Country-, Rock-, Pop- und Oldie-Stücken und ließen nicht nur die Gesichter der Veranstalter und fleißigen Helfer strahlen.