„Ich bin ein rheinisches Mädchen – und ich liebe Franken!“ Zwei Seelen schlagen in der Brust von Evelyn Kliesch-Bose, die am 20. September 2015 ihren 85 Geburtstag feierte. Und daraus macht sie auch kein Geheimnis. Zu den Gratulanten gehörten neben Familienangehörigen, Nachbarn, Freunde, Vertreter vieler Vereine auch der Zweite Bürgermeister Klemens Wölfel und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Thomas Pregl (siehe Bild).
Das rüstige Geburtstagskind , das in Pödeldorf wohnt, trat vor 50 Jahren in die SPD ein. Anlass war ein Treffen der Jungsozialisten in Israel. Sei diesem für sie unvergesslichen Erlebnis hält sie der Partei die Stange. Nach Bamberg verschlug es die gebürtige Kölnerin der Liebe wegen – ihr Mann studierte in Bamberg. Dass viele Franken auch nach Jahrzehnten sie immer noch als „Preußin“ bezeichnet, lächelt sie milde weg. „Ich bin genauso wenig ein Preuße wie ein Franke ein Bayer ist“, sagt sie.
Geistig fit hält sich die überzeugte Sozialdemokratin („Ich bin die rote Evelyn!“) mit Lesen und Kulturveranstaltungen. So hat sie gleich mehrere Events des Ellertaler SPD-Kulturherbstes gebucht.
Körperlich fit hält sich Evelyn Kliesch-Bose mit Schwimmen, Sauna, Geräteübungen, Massagen und Fango-Packungen. „In meinem Alter muss man auch für seinen Körper was tun“, hat sie erkannt. „Wer rastet, der rostet – und das will ich nicht!“
Die jüngste Zustandsliste aus dem Bundesverkehrsministerium offenbart nach Ansicht der oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld „einen eklatanten Sanierungsstau“ von Brücken an Bundesstraßen und Autobahnen, die in die Zuständigkeit des Freistaates Bayern fallen. Auch im Landkreis Bamberg gibt es Handlungsbedarf bei der Sanierung von Brücken.
Demnach erhielten 491 Brücken in Bayern die Bewertung „nicht ausreichend“, rund 47 wurden sogar mit „ungenügend“ bewertet. Auch neun Brücken im Landkreis Bamberg gehören dazu.
„Die Unterbringung von Asylbewerben darf nicht zum Geschäft werden“, forderte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) bei seinem Besuch der Flüchtlingsunterkunft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Scheßlitz. Im Rahmen seiner Sommertour begleitete der SPD-Politiker den Berater des Migrationssozialdienstes der AWO, Michael Roth, bei seiner wöchentlichen Sprechstunde für die knapp 50 Personen in der Einrichtung.
„Ich hätte nicht gedacht, dass die Arbeit im Tierheim so anstrengend ist“, lautete das Fazit des Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz nach seinem ganztägigen Einsatz im Tierheim Berganza.
Hauptsächlich Saubermachen stand während des gestrigen Sommertour-Termins des Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneten auf dem Programm. Die über 20 Hunde, 50 Katzen und zahlreichen Kleintiere wollen schließlich täglich eine saubere Bleibe und mit frischem Futter versorgt werden. Tierheimleiterin Elke Pohl zeigte die täglichen Abläufe, bei denen Andreas Schwarz kräftig mir zupackte. „Es gibt hier so viel zu tun, dass fast keine Zeit für die Zuwendung zum einzelnen Tier bleibt“, stellt Andreas Schwarz fest. Umso wichtiger sei die Einbindung ehrenamtlicher Helfer, die die nötige und wichtige Zeit für die Tiere mitbringen, betonte Elke Pohl.