Schon wieder hat die SPD-Stadtratsfraktion Bamberg einen herben Verlust zu betrauern. Der Bamberger Kommunalpolitiker Dieter "Beppo" Pfeifer ist heute morgen nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Der 64-Jährige war seit 24. Mai 2006 Mitglied des Bamberger Stadtrates. Dieter Pfeifer hinterlässt eine Frau und vier Kinder.
Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Werner Hipelius reagierten ebenso wie die gesamte Stadtverwaltung bestürzt auf den Tod des beliebten Kommunalpolitikers. „Sein Engagement für die Stadt wird uns sehr fehlen. Ich persönlich verliere einen langjährigen und kompetenten Weggefährten“, sagte Starke. Die Stadtspitze würdigte Dieter Pfeifer als einen Mann, der das politische, sportliche und kulturelle Leben unserer Stadt maßgeblich mitgestaltet hat. „Dafür sind wir ihm dankbar. Wir trauern mit seiner Familie.“
Zur Jahresversammlung hatte der SPD-Ortsverein in die Gastwirtschaft Haderlein, Pödeldorf, eingeladen und der Vorsitzende Franz-Josef Schick konnte eine stattliche Anzahl Mitglieder begrüßen. Nach dem Totengedenken für drei im Laufe des Jahres verstorbene Mitglieder gab er einen kurzen Überblick auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres.
Die SPD will bürgernäher werden. Deswegen befürwortet das Bürgermeisterforum der SPD einen Umzug des Unterbezirkbüros in für jedermann gut erreichbare Räumlichkeiten. Dazu wurden zwischenzeitlich in Absprache mit den verschiedenen Parteigremien wichtige Entscheidungen getroffen. „Uns kommt es auf den Dialog mit den Bürgern an. Die SPD will sich öffnen und wird ihr Vorhaben konkretisieren, eine offene und bürgerfreundliche Begegnungsstätte zu realisieren“, betont der Sprecher des Bürgermeisterforums, Andreas Schwarz. Jonas Merzbacher, Bürgermeister aus Gundelsheim, will dazu die Öffentlichkeit einbeziehen: Auf der SPD-Homepage wurde ein Umfrage-Tool eingerichtet, wo alle Interessierten über die Vorschläge zu einem attraktiven Bürgerbüro abstimmen können. Eine zukünftige Diskussionsplattform soll weiterhin dazu beitragen, das Projekt im Dialog mit dem Bürger zu entwickeln.
Leicht fröstelnd und leicht verschlafen standen die Bamberger Genossen am Park+Ride-Platz Breitenau bereit, um die Fahrt in die Hauptstadt anzutreten. Tatsächlich ging es Punkt 6 los - ein kurzer Zwischenhalt noch in Coburg, wo wir weitere GenossInnen an Bord nahmen. Nach über sechsstündiger Busfahrt in Berlin angekommen, wurden wir nach einer kurzen Stadtrundfahrt vor dem Reichstagsgebäude abgesetzt. Nach zweimaligem Sicherheits-Check gelangten wir ins Bundeshaus. Nach einem Rundgang in der beeindruckenden Glaskuppel wurden wir in die Besucherzone des Plenarsaal geschleust.